Sehr geehrte Damen und Herren,
Gibt es eine nicht-militärische Lösung für Afghanistan?
Antworten auf diese Frage gibt Dr. Matin Baraki,
Politikwissenschaftler, Universität Marburg
am Mittwoch, 30. Juni 2010, 19.30 Uhr
eckstein, Raum 4.01, Burgstraße 1-3
Der an der Universität Marburg lehrende und auf Afghanistan spezialisierte Politikwissenschaftler Matin Baraki ist erst vor kurzem von einem seiner regelmäßigen, längeren Besuche am Hindukusch zurückgekommen. Grundproblem ist nach wie vor: Die Bevölkerung Afghanistans traut der von den Besatzern eingesetzten Regierung Hamid Karsai nicht über den Weg. Daher muss diese von den NATO-geführten Afghanistan-Truppen (ISAF) vor der Bevölkerung geschützt werden. Inzwischen ist die Lage so verheerend, daß laut einer kanadischen Umfrage in vier Südprovinzen 28 Prozent der Menschen die Taliban wiederhaben wollen. Sicher seien es aber noch viel mehr, so Baraki. Viele der Befragten hätten es wahrscheinlich nicht gewagt, sich offen zu den Taliban zu bekennen. Ein Ende des NATO-Einsatzes sei also nicht absehbar. Da stellt sich zwangsläufig die Frage nach Alternativen.
Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des 3. Nürnberg Friedenslaufes vorbereitet vom Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden im cfb e.V.(NEFF) eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg; Tel. 0911/214 2152; Fax 0911/214 2153
neff-cfb@eckstein-evangelisch.de; www.neff-netzwerk.de
Wir bitten herzlich um Veröffentlichung und Besuch,
Mit friedlichen Grüßen, Christine Mößner, Friedensarbeiterin
rev: 1.2 2010-06-22 16:17:52 +0000