Nur 10 Prozent aus Fairem Handel oder ökologischem Anbau
Nur zehn Prozent der Lebensmittel, die in kirchlichen Einrichtungen verwendet werden, stammen aus ökologischem Anbau oder aus Fairem Handel!
Das ergibt eine Studie, die "Brot für die Welt" und der Evangelischde Entwicklungsdienst in Auftrag gegeben haben.
"Der Ruf der Kirchen nach einer gerechten Wirtschaftsweise und einem nachhaltigen Lebensstil richtet sich nicht nur an andere, sondern zunächst an sich selbst", ermahnt Cornelia Füllkrug-Wetzel, Direktorin von "Brot für die Welt". Das sei "eine Frage der Glaubwürdigkeit und des klugen Einsatzes der eigenen Marktmacht." Kirhliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Akademien, Tagungsstätten oder Kindergärten blieben in ihrem praktischen Einkausverhalten weit hinterd em zurück, was sozial und ökologisch für eine zukunftsfähige und eine gerechte Weltwirtschaft notwendig ist, so das Fazit der Studie.
rev: 1.1 2011-12-28 16:25:26 +0000